Aktuell | Barkow Leibinger Architekten, Berlin, und Behnisch Architekten, Stuttgart, sind die gleichrangigen Gewinner des Architekturwettbewerbs für den Neubau der Konzernzentrale der Daimler AG in Stuttgart-Untertürkheim. Unter dem Vorsitz von Prof. Matthias Sauerbruch, Harvard University, hat die Jury bestehend aus Architekten, Vertretern der Stadt Stuttgart und der Daimler AG eine einstimmige Entscheidung getroffen. Die Jury hatte unter sieben hervorragenden Entwürfen zu wählen. Entscheidende Kriterien waren insbesondere die Qualität in der Auseinandersetzung mit dem Thema „Nachhaltigkeit“ sowie die städtebauliche Einordnung des Gebäudes in die Werkstruktur und seine Präsenz im Neckartal. Die Entwürfe der beiden Architekten werden zunächst nicht umgesetzt. Der Vorstand der Daimler AG hatte bereits Mitte November beschlossen, den Neubau der Konzernzentrale in Stuttgart-Untertürkheim zu verschieben. Angesichts der aktuellen Situation auf den Finanz- und Gütermärkten ist die Investition in eine neue Konzernzentrale derzeit das falsche Signal. Vorrang haben Investitionen in neue Produkte und Zukunftstechnologien. Sobald ein neuer Termin für den Neubau feststeht, werden beide Architekturbüros mit einer Überarbeitung ihrer Entwürfe beauftragt. Danach wird der Vorstand entscheiden, welcher der beiden Entwürfe umgesetzt wird. Weitere Informationen zum Ergebnis. | ||||||||||||||||||||||||||
Auslober | Daimler AG vertreten durch: Daimler Real Estate GmbH Linkstraße 2 10875 Berlin in Zusammenarbeit mit: Daimler AG Corporate Facility Manangement | ||||||||||||||||||||||||||
Standort | Der Standort des Neubaus ist der traditionelle Sitz der Konzernzentrale der Daimler AG im Zentrum des 1904 gegründeten Mercedes-Benz Werks Stuttgart-Untertürkheim. Das Werk ist eines der wesentlichen Teile der entlang des Neckars angesiedelten Industrielandschaft im Raum Stuttgart. Die dicht besiedelte Landschaft wird gleichermaßen von einer aktiven städtischen Entwicklung und landwirtschaftlich genutzten Höhenzügen geprägt. In unmittelbarer Nähe zum Werk sind das Mercedes-Benz Museum und die Mercedes-Benz Arena zwei bedeutende Einrichtungen im Neckarpark. | ||||||||||||||||||||||||||
Aufgabe | Die Aufgabe war der Entwurf eines beispielhaften Verwaltungsneubaus für die neue Konzernzentrale der Daimler AG sowie dessen planerische Integration in das Werk. Die Zielvorstellung der Daimler AG war ein repräsentatives Hochhaus oder Ensemble, das sich selbstbewusst in das Gebäudegefüge aus Werkhallen und Verwaltungsgebäuden einbettet und den zentralen Baustein im Generalentwicklungsplan für das Werk darstellt. Der Neubau sollte sowohl seine eigene Bedeutung als das „Herz“ des Konzerns widerspiegeln, als auch insgesamt ein Symbol für die zukunftsgerichtete und nachhaltige Entwicklung der international agierenden Daimler AG sein. Von besonderer Bedeutung war hier die Erfüllung der höchsten Standards an die Nachhaltigkeit des Bauwerks. Gleichermaßen galt es einen Neubau zu schaffen, der durch seine innere Organisation und Gestaltung optimale Bedingungen für die künftigen Arbeitswelten bietet. Diese drei Ziele - „Symbol“, „Nachhaltigkeit“ und „Funktionalität der Arbeitswelten“ - waren nicht als isolierte Zielsetzungen, sondern als miteinander zu integrierende und zu erlebende Leitmotive des Gebäudes zu planen. | ||||||||||||||||||||||||||
Jury | Die Beurteilung der eingereichten Entwürfe erfolgt durch die Jury. Sie setzt sich aus Vertretern des Auslobers und der Stadt Stuttgart, sowie Architekten und Fachingenieuren zusammen. Unter anderem werden der Jury die folgenden Juroren angehören:
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Verfahren | Parallele Mehrfachbeauftragung mit sieben geladenen Teilnehmern. | ||||||||||||||||||||||||||
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